LFGB ist die Abkürzung für das deutsche Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) – das wichtigste grundlegende Rechtsdokument im deutschen Lebensmittelhygienerecht. Die Verordnung legt die Sicherheitsstandards fest, die alle lebensmittelberührenden Produkte erfüllen müssen, um sicherzustellen, dass keine schädlichen Stoffe freigesetzt und Lebensmittel verunreinigt werden, und schützt so die Gesundheit der Verbraucher.
Die LFGB-Zertifizierung ist eine zentrale Voraussetzung für den Zugang von lebensmittelberührenden Produkten zum deutschen und europäischen Markt. Produkte, die die Prüfung bestanden haben, dürfen mit „LFGB Compliant“ oder „LFGB Approved“ gekennzeichnet werden und sind auf dem deutschen und europäischen Markt wettbewerbsfähiger.
Das Besteck-Symbol ist ein Lebensmittelsicherheitszeichen. Befindet sich dieses Symbol auf einem lebensmittelberührenden Bedarfsgegenstand, bedeutet dies, dass das Produkt geprüft wurde und zahlreichen deutschen und europäischen Normen sowie den Anforderungen der deutschen LFGB-Verordnung entspricht. Es bestätigt, dass keine gesundheitsschädlichen giftigen Stoffe enthalten sind und das Produkt in Deutschland und anderen westlichen Märkten vertrieben werden darf.
Besteck (Messer, Gabeln, Essstäbchen), Kochgeschirr (beschichtete Pfannen), Backformen, Schneidbretter, Küchenwerkzeuge usw.
Frühstücksdosen, Kunststoffverpackungen, Getränkeflaschen, Trinkbecher, Trinkhalme, Verschlusskappen usw.
Komponenten von Kaffeemaschinen, Teile von Entsaftern, Innenbehälter von Elektro-Reiskochern, Messer von Küchenmaschinen, Innenbehälter von Wasserkochern usw.
Lebensmittelechte Silikonprodukte, Papierverpackungen, Innenbeschichtungen von Konservendosen, Eiswürfelbehälter, Eisformen usw.
Überprüfung, ob das Produkt Geschmack, Geruch oder Farbe von Lebensmitteln verändert; Sicherstellung, dass nach Kontakt keine Fremdgerüche oder ungewöhnliche Verfärbungen auftreten.
Messung der Freisetzung von Schwermetallen wie Blei, Cadmium und Quecksilber mit strengen Grenzwerten je Werkstoff (z. B. spezifische Anforderungen an Blei- und Cadmiummigration bei Keramik).
Simulation verschiedener Lebensmittelumgebungen wie Wasser, Säure, Alkohol und Fett zur Messung der Gesamtmenge aller migrierbaren Stoffe im Material.
• Primäre aromatische Amine (PAA): häufig in farbigen Kunststoffprodukten
• BISphenol A (BPA): hochriskanter Stoff in Kunststoffprodukten
• Formaldehyd: besonders bei Melaminharzprodukten relevant
• Nitrosamine: zentraler Prüfpunkt bei Gummiprodukten
• Gehalt an Phthalaten (Weichmacher)
• Prüfung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC)
• Peroxid-Rückstände (bei Silikonprodukten)
Überprüfung des mikrobiologischen Gehalts auf der Produktoberfläche, insbesondere bei Baby- und Kleinkindartikeln sowie wiederverwendbaren Produkten.
1. Der Antragsteller stellt der Prüfstelle Prüfmuster und Informationen zur Verfügung.
2. Die Prüfstelle bewertet die Muster, die Prüfnormen, Prüfpunkte und Kosten.
3. Nach Zustimmung des Antragstellers erfolgt die Prüfung der Muster.
4. Die Prüfstelle führt die Prüfung nach den geltenden Normen durch; bei Bestehen wird ein Prüfbericht erstellt.
Obwohl die LFGB-Norm eine deutsche Regelung ist, genießt sie in Europa eine sehr hohe Anerkennung.
Selbst wenn die Europäische Union eigene Rechtsvorschriften für lebensmittelberührende Werkstoffe hat, schätzen europäische Kunden die deutsche LFGB-Prüfung in der Praxis stärker.
Die meisten Kunden verlangen einen LFGB-Prüfbericht statt eines EU-Lebensmittelprüfberichts.
Daher ist die LFGB-Zertifizierung eine ausgezeichnete Wahl, wenn Ihr Produkt in den Geltungsbereich der Lebensmittelprüfung fällt und in die Europäische Union exportiert werden soll.
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