Wenn Sie Produkte in die Europäische Union (EU) importieren möchten, stoßen Sie möglicherweise auf die RoHS- und REACH-Verordnungen . Fallen Ihre Produkte unter diese beiden Verordnungen , ist die Einhaltung der Vorschriften für den EU-Markt zwingend erforderlich. Dieser Leitfaden bietet eine detaillierte Erläuterung von RoHS und REACH , ihrer Unterschiede und wie Sie die Einhaltung sicherstellen können.
In der modernen Gesellschaft führt die weitverbreitete Nutzung elektronischer Produkte wie Mobiltelefone und Computer zu erheblichen Abfallmengen. Bei der Entsorgung können giftige Substanzen wie Blei und Quecksilber freigesetzt werden, die ein Gesundheits- und Umweltrisiko darstellen. Um dem entgegenzuwirken, führte die EU 2006 die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances – Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten) ein, um die Verwendung schädlicher Stoffe in diesen Geräten zu regeln.

Die RoHS-Richtlinie gilt für elektrische und elektronische Produkte wie Haushaltsgeräte, Gadgets und Industrieanlagen. Sie begrenzt das Vorkommen von zehn gefährlichen Stoffen, darunter Blei, Quecksilber und Cadmium, und verpflichtet Hersteller, die Einhaltung der Vorschriften durch Tests sicherzustellen.
Die ursprünglich in der EU entwickelte RoHS-Richtlinie wurde in zahlreichen Ländern und Regionen, darunter China, Japan und Indien, übernommen. Verstöße können zu Strafen, Produktrückrufen oder Marktbeschränkungen führen.
1. Blei (Pb): < 0,1 %
2. Quecksilber (Hg): < 0,1 %
3. Cadmium (Cd): < 0,01 %
4. Sechswertiges Chrom (Cr6+): < 0,1 %
5. Polybromierte Biphenyle (PBB): < 0,1 %
6. Polybromierte Diphenylether (PBDE): < 0,1 %
7. Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP): < 0,1 %
8. Benzylbutylphthalat (BBP): < 0,1 %
9. Dibutylphthalat (DBP): < 0,1 %
10. Diisobutylphthalat (DIBP): < 0,1 %

REACH (Registrierung, Bewertung, ZULassung und Beschränkung chemischer Stoffe ) wurde 2007 eingeführt, um die Eigenschaften chemischer Stoffe zu identifizieren und so die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen.
Die REACH-Verordnung gilt für nahezu alle Produktkategorien, darunter Kosmetika, Textilien und Elektronik, und regelt besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC – Substances of Very High Concern). Hersteller müssen ihre Produkte registrieren, bewerten und testen, um die Einhaltung der Verordnung sicherzustellen.
Obwohl REACH in der EU entstanden ist, reicht sein Einfluss weltweit, da viele Länder ähnliche Regelungen übernommen haben. Verstöße können zu Bußgeldern, Produktrückrufen oder Verboten führen.
1. Stoffe: Einzelne chemische Elemente oder Verbindungen, wie zum Beispiel Schwefelsäure.
2. Gemische: Kombinationen aus verschiedenen chemischen Substanzen, wie zum Beispiel Farben oder Reinigungsmittel.
3. Artikel: Gegenstände, bei denen die Form oder das Design eine wichtigere Rolle spielt als die chemische Zusammensetzung, wie zum Beispiel Spielzeug oder Textilien.

- Wenn der SVHC-Gehalt 0,1 % übersteigt, müssen die Hersteller dies den Verbrauchern und der SCIP-Datenbank melden.
- Unternehmen, die jährlich mehr als 10 Tonnen produzieren oder importieren, müssen Risikobewertungsberichte einreichen.
1. Anwendungsbereich: RoHS zielt in erster Linie auf elektrische und elektronische Geräte ab, während REACH alle Produkte und deren chemische Substanzen umfasst.
2. Bewertungsebene: RoHS bewertet Stoffe auf der Ebene des homogenen Materials, während REACH ganze Erzeugnisse bewertet.
3. Managementansatz: RoHS beschränkt Stoffe innerhalb seines Richtlinienbereichs, während REACH Chemikalien während ihres gesamten Lebenszyklus regelt.
4. Rechtlicher Charakter: RoHS ist eine EU-Richtlinie, REACH hingegen eine EU-Verordnung.
1. Prüfen Sie, ob Ihr Produkt unter den Anwendungsbereich der RoHS-Richtlinie fällt.
2. Prüfen Sie die Materialien auf verbotene Substanzen.
3. Senden Sie die Produkte zur Prüfung an zertifizierte Labore (z. B. China JJR Laboratory).
4. Bringen Sie das CE-Zeichen an, sobald die Konformitätsanforderungen erfüllt sind.
1. Nennen Sie alle in Ihrem Produkt verwendeten chemischen Substanzen.
2. Durch Tests in akkREDitierten Laboren sicherstellen, dass keine SVHC-Werte die Grenzwerte überschreiten.
3. Mit den Lieferanten kommunizieren, um die Einhaltung der Rohstoffvorgaben sicherzustellen.
4. Bewahren Sie Prüfberichte und Zertifizierungsdokumente zu Referenzzwecken auf.

1. Elektronik:
- RoHS beschränkt schädliche Substanzen wie Blei und Quecksilber in Elektro- und Elektronikgeräten.
- REACH regelt Chemikalien wie Flammschutzmittel und Weichmacher.
2. Autoteile:
- RoHS gilt für bestimmte elektronische Bauteile im Automobilbereich.
- Die REACH-Verordnung regelt die bei der Teileherstellung verwendeten Chemikalien und stellt sicher, dass keine Umwelt- oder Gesundheitsrisiken bestehen.
RoHS und REACH sind für den Marktzugang in der EU unerlässlich. Während RoHS die Verwendung schädlicher Substanzen in Elektronikprodukten einschränkt, regelt REACH chemische Substanzen branchenübergreifend. Die Einhaltung der Vorschriften kann zwar komplex sein, doch die professionelle Unterstützung von Laboren wie dem China JJR Laboratory kann den Prozess vereinfachen und sicherstellen, dass Produkte den EU-Vorschriften entsprechen.
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